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Auf Hochtouren Juli 8, 2008

Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen.
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Startsequenz 2.0 ist abgeschlossen. Der Urlaub rückt näher, meine Aufregung steigt.

Die Fenster sind alle geputzt, die Wohnung ist aufgeräumt. Ich hasse es, in eine unordentliche Wohnung zurück zu kehren. Wenn ich nach einer langen Heimfahrt zu Hause ankomme, muss ich sowieso erstmal auspacken, Waschmaschine anschmeißen, einkaufen… business as usual. Da brauche ich nicht noch eine Putzaktion als Sahnehäubchen oben drauf. Verständlich.

Die letzte Wäsche ist durch und trocknet auf der Leine. Der Rucksack und die Ledertasche sind frisch gefettet; Leder und Salzluft sind ja so inkompatibel! Die Gewebeplane ist besorgt. Und sie war verdammt teuer. Sobald Al.di oder Minus diese wieder mal im Programm haben, kaufe ich auf Vorrat! Da werde ich zum Hamster, ich sag’s euch. Es gibt doch nichts Besseres, als den Boden des Zeltes im Innenraum mit Gewebeplane zu verstärken. Nach einer oder mehreren sturmumtosten Nächten mit Pladderregen werdet ihr so eine Plane zu schätzen wissen. Oh ja.

Die Eipötte sind frisch gefüllt. Alle Pflanzen mit einem Gießplan versehen. Die House-Apotheke ist gepackt. Die Bücher liegen bereit. Socken sind gestopft, diverse Löcher in der Ausrüstung repariert.

Der Rasen ist gemäht. Keine Minute zu spät, denn als ich das Kabel aufgewickelt habe, fing es an zu regnen. Endlich mal ein richtiges timing! Unsere Region ist dieses Jahr doch sehr regenentwöhnt: Beim kleinsten bisschen Regen muss die Feuerwehr ausrücken. “Schatz, es regnet! Ruf die Feuerwehr an”! So muss es wohl in vielen Haushalten heute Abend geklungen haben, denn ich kann mir nicht erklären, weshalb sonst die FW in fünf-Minuten-Abständen ausrücken musste. Es war doch nur ein Regen! Stellt euch doch mal vor: Auf der Insel regnet es und ich rufe: “Liebster! Ruf die FW an! Es regnet! Unser Zelt wird abtauchen!” Ja, meine Güte, bei Windstärke 12 und Wolkenbruch passiert das schon mal. Das hatten wir heute Abend aber nicht. Nicht im tiefsten Süden Südniedersachsens. Noch ist das hier nicht die Nordseeküste, auch wenn manche Klimaunken das für die Zukunft prophezeien. 

Jetzt stehen noch die beiden Aquarien mit einem Wasserwechsel auf dem Plan. Und Reisetaschen packen. Und bestimmt noch hundert Kleinigkeiten, die mir im Laufe des Tages einfallen werden. Und noch zwei Abschiedsfeiern in der Schule. Eine reicht ja nicht. Also rührselige Gefühlsduselei auf zwei Tage verteilt. hmpf.

Doch dann kann es losgehen. *freu*

Original und Fälschung II Juli 6, 2008

Posted by Schildmaid in Flimmern und Rauschen.
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Heute mal ein musikalisches Original und Fälschung. Ich bastele nämlich gerade an meiner Urlaubsmusik Wiedergabeliste herum. Und diesen Klassiker werde ich auf jeden Fall einpacken:

The only living boy in New York.

Das Original von Simon & Garfunkel

Die Fälschung von Everything but the girl

Zu diesem Lied kann dann abends die Sonne im Meer versinken.

 

Wer suchet, der findet Juli 5, 2008

Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen.
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Aber nicht hier!

wie sieht die farbe toni pastell aus?

Weiß ich doch nicht.

gute schnurlos telefone:

Ja, immer schön nach den Guten suchen, gibt ja auch so viele Böse da draußen.

geschenk freundin:

Jetzt bin ein wenig verwirrt. Brauchst du ein Geschenk für deine Freundin, oder willst du deine Freundin verschenken?

die tudors verpasst:

Ärgerlich, so was!

lustiges zum 25. geburtstag alte schachtel:

Wenn du deine Freundin “alte Schachtel” nennst, ist es Schluß mit lustig. Glaub mir.

quantumsingularität:

Das ist ein schwarzes Loch. Sehr häufig in Zähnen zu finden. Obwohl es dann Karies genannt wird. :mrgreen:

fischdealer:

Probier es mal bei Fidi Aal auf dem Hamburger Fischmarkt.

gliedermaßstab:

Landläufig auch Zollstock genannt. Findest du in der Herrenboutieke.

ich krieg die motten:

Ach ja, ich weiß was du meinst.

motten waschmittel:

Möchtest du besonders saubere Motten haben?

ich will fernsehen gucken:

Dann musst du die Glotze anschalten. Vergewissere dich, ob der Netzstecker in der Steckdose ist und dann sollte dem Fernsehen gucken nichts im Weg stehen. 

leber gebraten schlecht:

Kann ich verstehen, bei gebratener Leber wird mir auch schlecht. 

maden in den socken:

Pfui Spinne! Schmeiß die Socken weg, sofort! Und wasch dir die Füße, bevor du Saubere anziehst!

mein loch zu groß:

So, jetzt reicht es mir! Ich will gar nicht wissen, welches Loch du meinst. Falls es Karies ist, geh zum Zahnarzt.

 

So, ich fahre jetzt in die Herrenboutieke. Ich brauche schließlich auch meinen Spaß.

Entzauselt Juli 4, 2008

Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen.
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Schnipp schnapp Haare ab. Endlich. Dem Zausel auf dem Kopf wurde Einhalt geboten. Und jetzt fühlt es sich auch wieder gut an. :-D

vorher:   und nachher: 

Und sieht auch wieder gut aus. Da es nun auf dem Kopf weniger wuschig ist, könnte es doch sein, dass sich das auf die Wuschigkeit im Kopf auswirkt, nicht wahr? ;-) Das würde mir jedenfalls bei der Entscheidung helfen, ob ich die Haare so naturblond lasse oder sie doch lieber wieder braun färbe. Scheiß Entscheidungen…

Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich Kurzhaarschnitte bei Frauen so richtig klasse finde? Eine der besten Entscheidungen meines Lebens war die, mir die Haare ganz kurz schneiden zu lassen! Damals sollte meine Freundin mir eigentlich nur die Spitzen meiner langen Haare schneiden. Sie war so richtig in Haarschneidelaune und verpasste ihrem Freund gerade einen tollen Kurzhaarschnitt, als ich dazu kam. Ich war so beeindruckt von dem Ergebnis, dass ich ihr sagte: “Mach’s kurz!”

Mal ehrlich: Wenn ich mir damals ernsthaft Gedanken über eine neue/andere Frisur gemacht hätte, dann würde ich heute noch mit langen Haaren herum laufen. :mrgreen: Und da meine Freundin nur “Spitzen” oder “kurz” schneiden konnte, brauchte ich mir noch nicht einmal über die gewünschte Länge den Kopf zermartern. 

“Mach’s kurz!” und ich sah hinter her aus wie Jean Seberg in “Außer Atem”. 8-)

Ach, die Haarfarbe? Sie bleiben naturblond. Hab ich gerade entschieden. So.

schlechtes timing Juli 3, 2008

Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen.
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So, da habe ich heute nun im Schweiße meines Angesichtes die verdammten vier großen Fenster im Wintergarten geputzt. Seit Wochen gehen die mir auf die Nerven, seit Wochen drücke ich mich vor der Putzaktion. Rede mir ständig ein, dass Fensterputzen total überbewertet wird, ärgere mich aber doch. Schön blöd. Also: Ran an die dreckigen Biester.

Das zweit Schlimmste am Fensterputzen ist für mich, dass ich mir erstmal den Weg frei kämpfen muss: Pflanzen auf den Fensterbänken, Pflanzen auf kleinen Tischen vor den Fenstern, Stühle rücken, Tische rücken, abgestorbene Blätter zusammen kehren… ja es dauert seine Zeit, bis zwei der vier Fenster frei zugänglich sind.

Doch dann steht mir das Schlimmste bevor: Die Oberlichter. Wäre ja schön, wenn ich diese auch so einfach öffnen könnte wie die großen Fenster, aber nein, nicht doch, sie lassen sich nicht öffnen! Welcher gehirnamputierte und nachdenkbefreite Mann hat die eigentlich erfunden? Denn eines ist mal klar: Das kann ja wohl nur ein Mann gewesen sein, der für diese Untat/Erfindung zur Verantwortung zu ziehen ist! Einer, der noch nie in seinem erbärmlichen Leben ein Fenster bzw Oberlicht putzen musste (das hat wohl immer seine Frau für ihn erledigt). :evil:

Und so stehe ich dann da, einen Fuß auf der Leiter, einen Fuß auf der Fensterbank und versuche, meine 1,84 m Körpergröße in den Fensterrahmen zu quetschen, um an diese damn fucking Oberlichter zu gelangen. Immer mit dem Gedanken im Kopf, dass die schlimmsten Unfälle bei der Hausarbeit passieren. Z.B. beim Fensterputzen! Scheiß mieses Gefühl ist das. Ich bin noch nicht einmal schwindelfrei und Leitern gegenüber sowieso äusserst umgehungsfreudig eingestellt. grmpf.

Nachdem also zwei Fenster frisch glänzten, und ich alles pflanzliche und möbeliges Gerümpel wieder an Ort und Stelle hatte, zog da doch glatt eine dunkle Gewitterwolke auf! Na, dann lohnt es sich doch gar nicht mehr, die anderen beiden Fenster anzugehen. :mrgreen:

Leider hatte ich mich zu früh gefreut. Die Gewitterwolke machte einen trockenen Abgang und entschied sich, irgendwo weiter östlich ihr gewitterliches Dasein zu fristen. Nun gut, dann also die anderen beiden Fenster auch noch. Wo sich doch meine Entschuldigung gerade verzogen hatte. ;-) Und wieder Tische, Stühle, Pflanzen rücken. Und noch zwei Oberlichter, das ungute Gefühl auf der Leiter und den ganzen Scheiß. Nur gut, dass ich mich hinterher duschen kann, denn mittlerweile roch ich wie ein kleiner Üchel. Kein Wunder bei der Hitze.

Kaum war ich frisch geduscht und sauber wie meine Fenster wieder aus dem Bad heraus, da wurde es draußen dunkel und dunkler. Ich hatte mich also von der Vorhut verarschen lassen: Das eigentliche Gewitter war erst noch im Anzug!

Schlechtes timing halt.

Doch was wäre schon ein schlechtes timing ohne die große Schwester: Das beschissenere timing!?

Ich musste nämlich noch mal dringend los, um Brot zu kaufen. Die drei Scheiben, die ich noch hatte, hätten bei meiner Tochter gerade mal “für den hohlen Zahn” gereicht. Ja, fix auf’s Fahrad, wenn ich mich beeile, schaffe ich das noch trocken nach Hause zu kommen. Soweit mein Plan.

Der Plan der großes Schwester aber war folgender: Ich stehe mit meinem Brot an der Kasse; die Luft, die durch die geöffneten Türen herein strömt, riecht schon nach Regen. Los Kassiererin, beeil dich, dann schaffe ich es noch trockenen Hauptes nach Hause!

Die Kassiererin jedoch erwies sich als Meisterin der Prokrastination! Auf deutsch heißt das: Sie war arschlahm wie eine Schnecke. Nein, eigentlich sind sogar Schnecken schneller.

Als ich endlich an der Reihe war, brach draußen der Wolkenbruch los! Sintflut verdächtig. Wenn ich das geahnt hätte, wäre ich mit einem Boot statt meines Fahrrades losgezogen. Ja, Noah war da schlauer als ich. Das muss ich ja mal neidlos zugestehen.

Binnen von Minuten waren die Straßen überflutet, diese Wassermassen konnte kein Gully aufhalten. Die Autos fuhren rechts ran. Erst, um die Feuerwehren und Notärzte durch zu lassen, dann aus der Einsicht heraus, dass sie sowieso nicht ohne Schaden weiter kommen würden.

Na, Frau Wortteufel: Reicht Ihnen das zur Erklärung eines markanten Wetters?

Ich habe den ersten heftigen Wolkenbruch beim Bäcker ausgeharrt. Fahrradfahren war eh nicht drin, da ich auf Grund der Wassermassen nichts gesehen hätte. Als es dann “einfach nur stark” geregnet hat, habe ich mich auf den Weg gemacht. Um frisch geduscht pitsche patsche nass zu Hause anzukommen. 

Schlechtes timing at its best.

Pest und Cholera, her damit! Juli 1, 2008

Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen.
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Da lese ich gerade mein Hirn wach auf spiegel-online und stolpere in den Quartett Artikel. Ich liebe Quartett Spiele! Leider gibt es im 08-15 Spieleladen nur Autos, Pferde, Katzen uäS. :-( Interessiert mich nicht. Letztes Jahr im Urlaub habe ich im kleinen Spieleladen an der Ecke ein Piraten Quartett erstanden, das ist mal ‘ne dolle Show! Und eine schöne Abwechslung zu dem Kunstquartett und dem Heilpflanzen Quartett, die ich schon besitze. Doch nun läuft mir der Sabber des Begehrens in die Tastatur: Ein Seuchen Quartett!

Das muss ich haben! Her damit, sofort. Wo gibt’s das? Hier.

 

Oh du schöne Werbewelt Juni 30, 2008

Posted by Schildmaid in Stöckchen.
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Da ich schon seit sechs Jahren keinen Fernseher mehr habe, bin ich werbetechnisch natürlich schon lange nicht mehr auf dem Laufenden. Doch ein paar Werbefilmchen sind auch mir nicht verborgen geblieben, weder drei Gute noch drei Schlechte:

Mir gefällt der hier:

und dieser:

Beide sind sehr schlicht und elegant.

Da fällt dieser schon fast aus dem Rahmen:

Stellvertretend für alle miesen Werbefilmchen steht dieser hier, der uns schon seit Jahrzehnten in den heimischen Kinos auf’s Auge gedrückt wird. 

Danke an Frau Wortteufel, bei der ich dieses Stöckchen aufgehoben habe. Ich werfe es dem Medienberater meines Vertrauens zu. Ansonsten darf sich jede bedienen, die mag.

tea-time Juni 30, 2008

Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen.
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Ich bin ja bekennende Teetrinkerin. Schwarz, grün, Kräuter (am liebsten Verbene, Melisse und Lemongrass), selbst vor Gewürzen mache ich nicht halt: Klassischer Yogi Tee mit einer extra Portion Zimt im Winter, ein paar Ingwer Scheiben mit heißem Wasser übergießen und lange ziehen lassen. Heiß, kalt. Da bin ich gnadenlos. Nur vor Knoblauch Tee schrecke ich bislang noch zurück. ;-) Aber auch das kommt vielleicht eines Tages noch.

Nun möchte solch ein Tee aber auch stilvoll getrunken werden. Zu meinem Glück gibt es eine große Auswahl an Teetassen. Sammeln lassen sie sich auch, ganz freiwillig sogar. Und was sich hier schon an Tassen angesammelt hat, das passt in kein Küchenregal mehr hinein.

Deshalb an dieser Stelle meine top five:

Auf Platz # 1 steht die vordere rechts, das ist meine allerliebste!

Doch auch mir als Teetrinkerin passiert es manchmal, dass ich Lust auf einen Kaffee habe. Ganz stark muss er sein. Mit Milch gepanscht und mit Cardamom gewürzt. Und in der weltbesten Kaffeetasse serviert:

Na denn, wir sehen uns in Ten Forward. ;-)

Hörbücher Juni 29, 2008

Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen.
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Ich bin gerade auf der Suche nach mehreren Hörbüchern für den Urlaub.

Könnt ihr mir was Gutes empfehlen? Krimi, Thriller, historisches, deutsch oder englisch: Ich nehme alles. 

Umfrage: Hatte Herr Mendel Recht? Juni 27, 2008

Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen.
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Das dürft ihr entscheiden.

Hier seht ihr drei Frauen, jeweils im Alter von ungefähr 20 Jahren:

                 

Die Großmutter                Die Mutter                       Die Tochter, also mich.

Hatte Herr Mendel Recht mit seiner Vererbungslehre? Die Nase habe ich jedenfalls von meinem Papa geerbt, soviel steht mal fest. :-D Aber sehe ich meiner Mutter ähnlich? Meine Mutter ihrer Mutter? Ich habe da familienbedingt wohl einen blinden Fleck. Helft mir mal auf die Sprünge.

Votings werden in den Kommentaren gerne entgegen genommen.