Einer der schwierigsten Artikel formiert sich seit Wochen in meinem Kopf: Ich möchte euch irgendwie schonend beibringen, dass ich diesen Blog schließen werde.

Doch ich merke, dass schonend nicht geht. Aber etwas mehr als ein einfaches “Macht’s gut und Danke für den Fisch” habt ihr verdient.

Der Grund ist weniger mangelnde Lust am Bloggen, sondern vielmehr die Trennung von meinem Exfreund. Manche von euch kennen ihn ja und wissen, dass auch er Blogger und Twitterer ist. Und darin liegt auch eines meiner Probleme mit der Trennung: Sie muss nicht nur im realen Leben vollzogen werden, sondern in diesem Fall auch im Internet. Eine ungleich schwierigere Aufgabe. Ich kann mich zwar aus “seinen Internetbereichen” heraus halten, und ich gehe auch davon aus, dass er selbiges mit mir tut… aber ich bemerke dennoch ein schlechtes Gefühl, wenn ich hier Artikel veröffentliche. Als ob ich heimlich beobachtet werde. Klingt doof, überspannt, paranoid? Mag sein. Aber davon geht dieses Gefühl auch nicht weg. Und es hindert mich am Schreiben.

So sehe ich als einzige Möglichkeit, diesen Blog zu schließen. Was mir wirklich schwer fällt, da ich viele von euch Lesenden doch sehr ins Herz geschlossen habe im Laufe der vergangenen drei Jahre. Vielleicht werde ich an anderer Stelle unter einem anderen Namen weiter bloggen. Ich kann es euch jedoch nicht versprechen.

Versprechen kann ich euch dennoch eines: Ich werde euch weiterhin gerne lesen, gerne kommentieren und kleine _(°v°)_ in eueren Blogs hinterlassen. Nur weil ich hier schließe, heisst das ja noch lange nicht, dass ich euch den Rücken kehren werde.

Danke für die schöne Zeit mit euch.