Wenn es echt mal fix gehen muss mit dem Brotaufstrich, dann greift einfach zur guten alten Kräutermargarine. Da kann nichts schief gehen. Ihr nehmt:
Ein halbes Stück Margarine (oder Butter, wenn euch das besser schmeckt), gebt dieses in eine Rührschüssel und stellt sie an einen warmen Ort, an dem die Margarine weich werden kann.
Sobald sie weich ist, gebt ihr zwei klein gehackte Knoblauchzehen dazu, drei Prisen Salz, eine Menge frisch gemahlenen Pfeffer, ein wenig Kurkuma (gibt eine satte Färbung
) und eine nicht unerhebliche Menge TK 6-Kräuter-Mischung dazu. Alles schön mit einer Gabel verrühren und fertig ist der Brotaufstrich!
Er schmeckt am besten, wenn er ein paar Stunden lang durchziehen konnte. Und dann auf ein frisches Brötchen geschmiert, Gurkenscheiben und ein Salatblatt darauf. Lecker!

Falls ihr euch jetzt wundert: Das ist wirklich eine Butterdose! Sie ist sehr alt. Und damals gab es noch keine Butterverarbeitungsmaschinen, die die Butter quaderförmig als Viertelpfundstück in Buttereinwicklerpapier ausspucken konnten. Diese Maschinen gibt es erst seit den 50er Jahren, den Zeiten des Wirtschaftswunders. Davor wurde mit dem Butterfässchen in der Hand zum Tante-Emma-Laden, dem sozialen und kommunikativen Brennpunkt des Städtchens, oder direkt zur örtlichen Molkerei ( Ja, die gab es in jedem Dorf, das etwas auf sich hielt! Mil.ram und Han.sano waren damals schließlich noch nicht erfunden! ) gegangen und das Doppelpfund Butter wurde abgewogen und in das Butterfässchen gegeben. Und dann ab damit nach Hause.
Doch zu Hause stellte sich die Hausfrau, die was auf sich hielt, ja nicht unbedingt ein hölzernes Butterfässchen auf den Tisch! Nein, da musste das feine Porzellan her. Am besten „China blau“. Das macht schließlich was her! Und da das Zeitalter der rechteckigen Butter noch nicht erfunden war, waren diese Butterdosen eben rund.
So. Das ist nun auch geklärt.
Tags: Brotaufstrich, Rezepte, vegan

Januar 29, 2009 um 12:15
Ich glaube, die selbe hatten wir damals zu Hause. Ulala! (Wer übrigens sagte das in welcher Serie?)
Und der Brotaufstrich: Lecker!
Januar 29, 2009 um 10:57
Genauso mache ich immer meine selbstgemachte Knoblauch-Kräuter-Butter (mit den TK-italienischen-Kräutern).
Dann Baguettes zum Fertigbacken aufschneiden, mit der Butter bestreichen und 10 min. im vorgeheizten Ofen aufbacken. Wer mag, gibt vorher noch geriebenen Käse drauf. Schmeckt köstlich zum Salat!
Januar 29, 2009 um 3:20
Klingt eeeecht lecker
Und diese runden Butterdosen gab es bei feinem Geschirr auch noch in den 60er und 70ern.. ich weiß das, weil ich nach einem bestimmten Service bei Ihbäh suche.. und auf die Butterdose verzichte, weil ich das Eckige nie ins Runde bekäme
Januar 29, 2009 um 4:10
Sehr hübsche Dose, würde sich auch ausgesprochen fein neben meiner königlich dänischen Teekanne ausmachen!
@wdw: Doooooch, das geht! Die muss nur voher ein Weilchen außerhalb des Kühlschranks geparkt worden sein.
Januar 29, 2009 um 4:47
@Donkys Freund: Ja, China blau ist ein sehr verbreitetes Muster. Ich finde es auch ganz hübsch, aber mein absoluter Favorit ist „Blaublüten“ von Arzberg. Ich stehe ja bekanntlich auf Blümchen.
)
(Ulala… das war doch Snørre, einer von Wickies Mannen, nicht wahr?
@nosupermom: Mjamm, Kräuterbaguette frisch warm aus dem Ofen! *knusperkrümel*
@WeltdesWissens: Ist auch lecker. Und sehr einfach.
Echt, runde Butterdosen gab es noch in den 70ern? Ich dachte, da wären sie schon längst eckig geworden.
Ich nehme übrigens immer ein Drittel des Margarineblocks, halbiere ihn und dann passt das wunderbar in die Runde.
@zimtapfel: Oh ja, Deine königliche Teekanne! *ganzneidischguck*
Januar 29, 2009 um 6:11
Also quasi ein Sechstel Margarineblock
Januar 29, 2009 um 7:20
Streberin Nosupermam
Ich benutze fast nie Butter/Margarine, das lohnt den Aufwand nicht, Frau Z. und Holde Maid. Und in zartem Porzellan im Kühlschrank aufbewahren geht wegen meiner Tapsigkeit schlecht
Januar 29, 2009 um 8:00
Ich bin da! Ich bin bereit! Ich bin hier! Wo ist die Black Story
?
*Hibbel* (sorry, der Herr Silencer.. Sie wissen wie der drängelt)
Januar 29, 2009 um 8:07
Die Black Story ist auch schon da.

Hat der Herr Silencer mal wieder Werbung gemacht? So so.
Solch ein Drängler.
Januar 29, 2009 um 8:33
Ja, der kann es einfach nicht lassen
Der mit seinem Fetischblog
Januar 29, 2009 um 8:35
Ob ein ATI Fetisch der neue Trend wird? Es bleibt spannend.
Januar 29, 2009 um 9:12
Ich hatte da mehr den Dremel im Verdacht. Klingt doch sehr pärvärs
Februar 2, 2009 um 11:27
[...] hat nur dieser Bericht von Schilmaid daran erinnert, dass ich im Wirtshaus zum Einäugigen auf dem Küchenbüffet genau sowas gesehen [...]