Das Reisewiesel würde heute gerne einmal Herbstrübchen probieren; die hat es noch nie gegessen. Wieselflink huschte es zum Gemüsedealer meines Vertrauens und kam mit einem halben Rudel Rübchen zurück.
Ich habe diese Rübchen auch noch nie gegessen und weiß gar nicht, wie sie zubereitet werden. Aber das Wiesel behauptet, dass sie mit Ingwer, Knoblauch und Honig gar köstlich sein müssen. Noch ein wenig Salz und Pfeffer dazu und als Beilage ein Getreideprodukt. Und da Nudeln ja aus Weizenmehl hergestellt werden, seien sie somit ein Getreideprodukt, und von daher müssten die restlichen Spaghetti von gestern doch prima passen. Sprach das Wiesel und machte ein wichtigtuerisches Gesicht.
Ich guckte skeptisch… sehr skeptisch. Herbstrübchen und Spaghetti? Mir deucht, das Wiesel hat sie nicht mehr alle auf dem Baum. Aber Wiesel ist hier zu Gast, und der Gast ist König. Ich gebe nach und das Wiesel kocht.
Sie sind fix fertig, diese Herbstrübchen; nach nur zehn Minuten Kochzeit sind sie butterweich. Nebenbei die restlichen Spaghetti in der Pfanne anbraten und dann steht auch schon das Essen auf dem Tisch.
Herbstrübchen sind lecker, geschmacklich erinnern sie mich an Steckrüben. Aber die Kombination mit Nudeln ist… wie soll ich das sagen, ohne dem Wiesel zu nahe zu treten? Nun ja, interessant. Die restlichen Rübchen landen auf jeden Fall in der Suppe, soviel steht mal fest.




November 12, 2008 um 10:10
Hm, klingt nicht schlecht. Für mich hat das Wiesel nicht gekocht, Sie können sich also was darauf einbilden
November 12, 2008 um 10:26
Nee, glaub ich nicht… das mit dem „einbilden“
Die Nummer mit den Herbstrübchen ist wirklich lecker… aber nicht mit Spaghetti!
*singt* Oh, no !
November 12, 2008 um 11:00
Ich würde das auch eher mit Kartoffeln oder Reis probieren, aber man muss ja auch mal experimentieren!