ekelhafte Biester, die die Welt nicht braucht Mai 5, 2008
Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen, Nähkästchengeplauder.Tags: Top 10
7 comments
Es gibt Lebensformen, auf die ich ohne Probleme verzichten kann. Ich glaube ja, dass sie von der Evolution übersehen wurden. Oder die Evolution sich einen Streich erlaubt hat. Wie dem auch sei, ohne die folgenden Biester wäre die Welt ein schönerer Ort:
Hier meine Top 10:
- Zecken. Ehrlich, welche Lebensberechtigung haben diese Biester? Saugen Blut, übertragen Viren und Bakterien und machen krank. Haben sie Fressfeinde? Ernährt sich irgendjemand von ihnen? Nein. Also weg damit!

- Herbstmilben, auch Gras-oder Erntemilben genannt. Kleine spinnenähnliche Viecher, die im Gras auf uns lauern und als Brutstätte für ihren Nachwuchs missbrauchen, in dem sie Gänge in die Haut bohren und dort ihre Eier ablegen. Igitt! Pfui Spinne, sag ich dazu nur. Weg damit in den Papierkorb der Evolution. Scabies Milbe (=Krätze) gleich mit dazu. Braucht kein Mensch! Einziger Unterschied zwischen den beiden Milben: der extrem juckende Ausschlag der Herbstmilbe hat sich nach drei Wochen erledigt, dann schlüpfen die Biester und wandern ab. Die Scabies Milbe muss cremetechnisch behandelt werden, sonst kratzt ihr euch bis ans Ende aller Zeiten.
- Mücken und Pferdebremsen. Verdammte Biester! Haben mich am Wochenende übel erwischt. Kratz, juck, fluch… Immerhin haben sie Fressfeinde. Doch so viele Eidechsen, Geckos und Leguane gibt es in Deutschland nicht; jedenfalls nicht in der Anzahl, die die massenhafte Verbreitung der Mücken rechtfertigen würde. Weg damit.
- Spulwürmer und Fuchsbandwürmer. Ekelhaft. *schauder* Machen krank und tragen nichts, aber auch gar nichts zur Ökologie bei. Redundantes Geschmeiss, dass nur zum Selbstzweck existiert. Weg damit.
- Kopfläuse. Siehe Punkt 4. Selbst das Zugeständnis, dass sie nicht virulent sind, hilft ihnen nicht. Weg damit.
- Textil-und Lebensmittelmotten. Widerlich. Schon mal solch einer Made in der Sockenschublade begegnet? Oder ‘nen Mehlwurm verbacken? Oder einen Kornkäfer in der Knäckebrotdose erwischt? Sie sind ekelhaft.
- Ohrenkneifer. Weder großartig nützlich, aber immerhin auch nicht schädlich. Doch auch irgendwie unheimlich. Und so flink und schnell. Großes Erschreckungspotential. Habe mal einen in meiner im täglichen Gebrauch befindlichen Teekanne gefunden. Keine Ahnung, wie der da rein gekommen ist. Jedenfalls habe ich ihn rechtzeitig bemerkt und nicht zu Tee verarbeitet. Uaärgs. Ohrenkneifer, raus aus meiner Wohnung!
- Nacktschnecken. Schleimige, eklige Biester. In verregneten Sommern finde ich sie beim Campen in der Teetasse, meinen Schuhen, überall dort, wo ich sie nicht haben will. Weg damit. Gibt genug anständige Schnecken, die ihr Haus mit sich tragen und nicht auf den Gehwegen ihr schleimiges Dasein aushauchen.
- Gnatsen, auch als Kankeln, Schneider, Schnaken oder Langbeine bekannt. Diese Viecher sind so blöd, dass es ihnen eigentlich permanent in den Cerebralganglien weh tun müsste. Sie stechen nicht, fliegen aber mit konsequenter Blödheit in meinem Gesichtsfeld herum und sind laut. Weg damit.
- Laute und rücksichtslose Nachbarn. Jeder kennt sie, jeder hasst sie. Dazu muss ich nichts weiter erklären, oder? Also, weg damit.
Montag Morgen Gedankenfetzen Mai 5, 2008
Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen.Tags: nur mal so
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Guten Morgen, lieber Montag. Hallo Hirn, auch schon wach?
Oh je, Hirn möchte am liebsten gleich wieder einschlafen. Schnell noch die hier:
Tochter liest aus Werbeblättchen vor: „Einmal hin, alles drin. Was für ein bescheuerter Werbespruch!“
Schildmaid: „In der Tat!“
Tochter: „Hier gibt’ eine extreme Festplatte für blabla €. Was ist das?“
Schildmaid lacht sich schlapp: „Extern, Kind! Die Festplatte steht ausserhalb des Rechners rum und staubt ein.“
Tochter: „Ach so.“
Jimmy Blue ist der bescheuerteste Vorname, den ich kenne. Marvin Award verdächtig! Können Eltern eigentlich wegen vorsätzlicher grausamer Namensgebung verklagt werden?
Kennt ihr ein gutes Mittel, das bei extrem juckenden Mückenstichen hilft? Ich kann mich heute eigentlich gar nicht aus dem Haus trauen; mein Kratzbedürfnis ist meines Erachtens sozial inkompatibel.
Ups, schon kurz vor acht. Los geht’s…
