So, so, ich bin also ein nachdenklicher Idealist! Ich habe mich bisher zwar für eine grüblerische Eigenbrötlerin gehalten, aber nachdenkliche Idealistin klingt doch wesentlich interessanter.
Wovon ich rede? Hier von:
Nachdenklicher Idealist (INFP)
Sie vermitteln in ihren Beziehungen persönliche Wärme, auch wenn sie die oft erst zeigen, wenn sie einen Menschen sehr gut kennen. Immer wenn Sie von einer Sache ganz überzeugt sind, erfüllen Sie die damit verbundenen Aufgaben äußerst zuverlässig. Wenn Sie sich einer Aufgabe verschrieben haben, neigen Sie zum Perfektionismus. [...]
Oh, nicht nur die persönliche Wärme. Meist kriege ich erst dann den Mund auf, wenn ich jemanden gut kenne. Das habe ich bislang immer meiner Schüchternheit zugeschrieben.
Wie, ich erfülle Aufgaben nur dann zuverlässig, wenn ich von einer Sache überzeugt bin? Halten die mich für eine Schlampe? Entweder ich mache die Dinge ganz oder gar nicht. Und wenn, dann perfekt. Es sei denn, ich habe einen ganz schlechten Tag erwischt. Das passiert sogar mir, manchmal, selten.
Gut, weiter im Text:
Sie sehen alles aus einer persönlichen Sicht, denn Maßstab sind für Sie Ihre eigenen Ideale. An Ihren Überzeugungen halten Sie leidenschaftlich fest und lassen sich nur durch Menschen, denen Sie sehr nahe sind beeinflussen. Obwohl Ihre inneren Normen und Ideale für sie so grundsätzlich sind, finden Sie es schwierig, darüber zu reden.
Ich sehe alles aus einer persönlichen Sicht? Das hört sich ja an, als ob ich der egozentrierteste Mensch auf der Welt bin. Bin ich aber nicht, ich kenne da jemanden, für den das zutreffender ist.
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Maßstab für mich sind meine eigenen Ideale? Na, was denn sonst, bitte schön?! Was gibt’s da noch drüber zu reden?
Noch ein wenig weiter im Text? Na gut.
Andererseits greifen Sie immer wieder neue Ideen auf, verstehen komplizierte Zusammenhänge und brauchen langfristige Ziele. Sie interessieren sich für Bücher und Sprachen und wenn Sie endlich Ihr ureigenstes Thema gefunden haben, können Sie genial und überzeugend sein. Dabei werden Sie nicht laut, sondern tiefgründig und ruhig. [...]
Also, ich bin immer tiefgründig und ruhig. Und ein wenig schüchtern, aber das erwähnte ich ja schon. Laut werde ich nur, wenn ich auf 180 bin und eine Stinkwut habe. Ist doch gar nicht so kompliziert dieser Zusammenhang, oder?
Es geht noch weiter im Text, aber für mich ist das schon genug Seelenstrip für heute.
