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Spargel-Kokos-Suppe April 29, 2008

Posted by Schildmaid in hardboiled.
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Die Spargelzeit geht auch an mir nicht spurlos vorüber und so stelle ich Euch heute mal eine andere Variante der klassischen Spargelcreme Suppe vor:

Als Vorsuppe für 3-4 Personen braucht Ihr:

500 g weißen Spargel

1 frischen Stengel Lemongrass, oder Lemongrass Pulver

1 Porree oder 3 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten

2 Knoblauchzehen, klein gehackt

3 Scheiben Ingwer, klein gehackt

eine kleine Dose Kokosmilch

Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss, Cilantro (Koriandergrün), Cayenne Pfeffer

 

Den Spargel schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Spargelschalen (???) in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und ca. 10 min kochen lassen. Die Kochflüssigkeit auffangen und bei Seite stellen.

Ein wenig Margarine im Topf zerlassen und die Gewürze darin anschwitzen, dann den Spargel und den Porree dazu geben, mit der Kochflüssigkeit begiessen und noch ca 10 min weiter kochen lassen, bis der Spargel gar ist. Zum Schluss die Kokosmilch einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mir ist diese Suppe heute etwas zu dünnflüssig geraten, deshalb habe ich mit 3 TL Speisestärke ( in ein wenig kaltes Wasser eingerührt ) für eine dickere Konsistenz gesorgt.

Solltet ihr frisches Lemongrass verwenden, dann viertelt es und gebt es in das Kochwasser der Spargelschalen dazu. Lemongrass Pulver kann gleich in die Suppe gegeben werden.

Frisches Cilantro wird am Ende des Kochvorgangs in die fertige Suppe gegeben; gezupft, nicht geschnitten oder gehackt. Getrocknetes Cilantro kann wie das Lemongrass Pulver gleich mit in die Suppe.

Na denn, lasst es Euch schmecken!

Edit: Inzwischen habe ich das Rezept noch verbessert. Lasst den Cayenne Pfeffer weg und gebt stattdessen 1 bis 2 rote Peperoni Schoten dazu, entkernt und klein gehackt. Und zum Schluss unbedingt noch klein gezupfte frische Petersilie dazu.

Es erstrahlt in neuem Glanz April 29, 2008

Posted by Schildmaid in Aquarium, Gemischtwarenladen.
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Nach der Aquarium Katastrophe am Freitag und einem muskelverkaterten Wochenende bin ich heute wieder in der Lage zu schreiben. Ihr erinnert Euch? Eine Fuge meines AQ’s entschied sich plötzlich, undicht zu sein und mein Wohnzimmer bewässern zu wollen. Bis abends um halb elf habe ich gebraucht, um das neue Becken einzurichten, die Hälfte der Pflanzen einzusetzen und die Fische aus der Oskartonne zu befreien. Die andere Pflanzenhälfte habe ich einfach so ins Becken gelegt, ich hatte keinen Bock mehr! Mein Rücken tat weh wie die Hölle und ich hatte das Gefühl, mir würden mit Sicherheit gleich Schwimmhäute zwischen den Fingern wachsen, wenn sie noch einmal mit Wasser in Berührung kommen.

Am Samstag bin ich durch die Gegend gekrochen, wie eine alte Oma mit Rolator. Zumindest fühlte ich mich so. Aua, aua… Meine Kondition macht mir Sorgen. Wenn es da draussen noch mal aufhört zu regnen, dann gönne ich mir noch eine halbe Stunde mit dem Fahrrad durch die Wiesen zu fahren. Dann kann ich ja, Pollen ade! ;-)

Am Sonntag besah ich mir die Biomasse namens Valisneria, die ich noch einpflanzen wollte. Immerhin waren sie vorher auch in meinem Becken. Ein ganzer Eimer voll. Mir war völlig schleierhaft, wie diese Menge an Pflanzen da noch rein soll, und habe einsehen müssen, dass das so nichts wird. Immerhin erwarte ich von den bisher eingesetzten Pflanzen, dass sie wachsen und gedeihen und mit dem neuen Bodendünger werden sie das auch zweifellos tun. Also ab damit in die Tonne.
Bilanz nach drei Tagen:

Meinen Fischen geht es gut, sie haben sich von dem Stress erholt und es sind bislang keine stressbedingten Krankheitssymptome aufgetreten.
Ich habe Muskelkater und ein paar blaue Flecken. Und meine Nerven erstrahlen in frisch poliertem Edelstahl. :-D
Mein AQ ist 10 cm höher, dank der Holzklötze, die ich unter die Schrankfüße gelegt habe: das wird mir in Zukunft viel Rückenschmerzen ersparen!
Mein Holzfußboden ist schadenfrei davon gekommen.
Das AQ sieht unglaublich aufgeräumt aus und ich bin gespannt, wie es sich in drei bis vier Wochen präsentieren wird. Hoffentlich nicht mit ekligen Algen!
Die Wasserwerte sind in Ordnung, vor allem der Nitrit-Wert ist im gelben Bereich; das ist ein gutes Zeichen!
Und so sieht es nun aus:

Überflüssiges am Sonntag April 27, 2008

Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen.
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Hier gemacht, hier gefunden.

Und so sieht das aus:

Mein Senf dazu:

Also, meine Lieblingszahlen sind 8 und 9. Die 8, weil sie so schön rund und harmonisch angeordnet ist; und die 9, weil zwischen den netten Konsonanten “n” meine beiden Lieblingsvokale stehen. Logisch, oder? Da meine Tochter an einem fünften des Monats Geburtstag hat, lasse ich die 5 mal durchgehen. Bin ja gar nicht so.

Das ich an einem Sonntag geboren wurde weiß ich, und Sonntagskinder sollen ja laut Volksmund vom Glück verfolgt werden. Nun, dazu kann ich nur sagen: Volksmund tut nicht immer Wahrheit kund! Obwohl ich auch zugeben muss, dass ich bei der Freitag Katastrophe noch Glück im Unglück hatte: es hätte ja nicht nur die Fuge undicht gewesen sein können, sondern es hätte auch eine Scheibe wegplatzen können. Schlimmer geht’s immer ist eh mein Motto und in worst case scenarios bin ich echt gut!

Ah, Jade soll mein Stein sein? Ich mag aber Opale, ich Luxusmaid, ich. :-D

Toni Pastell??? Hey Test, das ist doch keine Farbe! Toni Pastelli ist der patrone der Pastamafia. Pastellfarben. Uärghs, da muss ich so heftig den Kopf schütteln, dass ich eine Migräne riskiere. Meine Lieblingsfarben sind petrol und burgundy.

Schaf-Ziege. Ja, was denn nun? Schaf oder Ziege? Ist ja wie bei einer Waage, die sich nicht entschließen kann! ;-) Da stimme ich doch für das Schaf: kuschelig weiche Wolle, aus der ich Socken stricken kann. 8-)

Wie, nur noch 163 Tage bis zu meinem nächsten Geburtstag? Da sollte ich mir aber langsam mal überlegen, ob ich eine Party schmeisse…

Verdammte Scheiße, jetzt reicht’s aber April 25, 2008

Posted by Schildmaid in Aquarium, Gemischtwarenladen.
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Ich bin völlig fertig und runter mit den Nerven! Verdammte Scheiße, mir reicht es, aber so was von!!!

Was bringt einen ruhigen Menschen wie mich dazu, vollkommen auszurasten? Lest selbst:

Ich hatte geplant, heute Nachmittag zu meinen Eltern zu fahren. Zum Aufbruch bereit, ging ich noch mal durch die Wohnung, nachsehen ob alles in Ordnung ist. Ein lautes Brummen empfing mich im Wohnzimmer. Spinnt der Aquarium Filter? Nein. Was brummt denn hier so laut?

Die Zeitschaltuhr, mit deren Hilfe ich mein AQ beleuchte brummt. Sie brummt nicht nur: Sie dampft!

Ich stürzte sofort zum Sicherungskasten und schaltete die Sicherung für mein Wohnzimmer aus!

Und begutachtete den Schaden: Mein AQ ist leck! Es tropft so fröhlich vor sich hin. In die Steckdose der Zeitschaltuhr. 

Himmel! Wenn ich nicht noch mal durch meine Wohnung gegangen wäre, sondern gleich losgefahren wäre! Wer weiß, in welchem Zustand ich meine Wohnung heute Abend vorgefunden hätte! Bei dem Gedanken wird mir so was von übel. Kotzübel, kann ich euch sagen!

Sobald ich meine Nerven wieder etwas unter Kontrolle habe, fahre ich los und kaufe mir ein neues Becken. Und dann lege ich hier fix eine Neueinrichtung hin.

Scheiße, das ist echt ein Aufriss: mal eben ein 160 l Becken auszutauschen. Toller Start ins Wochenende.

Für heute melde ich mich ab. Abtauchen trifft es in meinem Fall eher…

Frühling reloaded April 24, 2008

Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen.
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Woran merke ich, dass Frühling ist? Am Heuschnupfen natürlich. Ja klar, aber so einfach mache ich das euch nicht.

Also: Woran noch?

Richtig: Die Kater in der Nachbarschaft!

Ich sitze hier in meiner Küche und schreibe fröhlich vor mich hin, obwohl ich doch jetzt eigentlich mein Hörbuch zu Ende hören möchte, und da faucht und kreischt es im Garten, dass ich vor Schreck ganz viele kkkkkkkkkkk tippe. 

Die Kater der Nachbarschaft machen ihre Vormachtstellung klar. So träge, faule und domestizierte Hauskater sie auch sein mögen, der Frühling belebt ihre Wildkaternatur und sie führen sich auf, als ob sie rivalisierende Löwen in der Savanne wären. Da aber auch Katern eine gewisse coolness zugestanden sein möchte, sind sie natürlich Smilodons vs. Tyrannosaurus Rex. Ich weiß, dass das erdzeitalter-technisch unmöglich ist, aber die Kater wissen das nicht! Und so liefern sie eben diese performance ab. Derjenige, der gewinnt, darf dann als erster die holde Weiblichkeit beglücken.

Was ich aber weiß: Jeder Smilodon, der sich heute Nacht dort draussen herum treibt, wird nächste Woche ein winselndes kleines Mietzekätchen sein, dass um die Aufmerksamkeit der holden Weiblichkeit bettelt!

Männer Kater haben es nicht leicht.

Und der Frühling ist Schuld…

Zumindest April 23, 2008

Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen.
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Ich wollte das Wort “zumindest” schreiben. Zumindest hatte ich das vor. Dann ließ ich mir jedoch von der deutschen Rechtschreibung ein Bein stellen. Nein, eigentlich zwei Beine: Eines von der alten und eines von der neuen Rechtschreibung.  Ich habe mich nämlich immer noch nicht für eine von beiden entscheiden können, und so schreibe ich in einem Rechtschreibmix, der von Zeit zu Zeit gerne mal mein Hirn durchmixt. Nur so kann ich mir erklären, dass ich auf die Idee gekommen bin, “zumindest” klein und getrennt zu schreiben. Das wurde mir sogleich rot unterstrichen. Aber die Vorschläge der Rechtschreibprüfung verwirrten mich dann komplett:

Minntest und minnest klingen in meinen Ohren nach Minnegesang und singen wollte ich nicht. Dessen bin ich mir sicher. Und Minnegesang wird mir hier auch gleich rot unterstrichen und “Minengesang” als Alternative angeboten. Was ist aus dem alten Herrn Von der Vogelweide geworden? Muss sein Job als Minnesänger der Rechtschreibprüfung zum Opfer fallen? Und was zur Henkerin ist denn ein Minengesang? Bergbauarbeiter, die in der Mine singen? Hei ho!  Und die Henkerin wird auch gleich moniert. Als Alternative stehen mir Lenkerin und Denkerin zur Verfügung. Danke Rechtschreibprüfung, dass du den Frauen das Denken zugestehst! 

Frage an mich: “Wie findest du die Rechtschreibprüfung?” Ich finde sie doof. Ich werde sie meiden wie die Pest. Miedest meinetwegen auch. Und das Mindeste was ich tun kann, ist die Schreibweise zu ignorieren. Das ist der einzig vernünftige Vorschlag, der mir hier unter gekommen ist.

Ab und an werde ich ihr noch mal einen Besuch abstatten, um zu sehen, was für lustige Vorschläge sie für mich bereit hält. Zumindest war sie mir ein posting wert, nicht wahr? :-)

Merke: Ich bin die Autorin! Als Autorin nehme ich mir die Freiheit, zu schreiben  wie ich es möchte. Und Schreibweise ignorieren finde ich als Autorin klasse! :-D

mal wieder so’n Psycho-Test April 22, 2008

Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen.
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So, so, ich bin also ein nachdenklicher Idealist! Ich habe mich bisher zwar für eine grüblerische Eigenbrötlerin gehalten, aber nachdenkliche Idealistin klingt doch wesentlich interessanter. :-D

Wovon ich rede? Hier von:

Nachdenklicher Idealist (INFP)

Sie vermitteln in ihren Beziehungen persönliche Wärme, auch wenn sie die oft erst zeigen, wenn sie einen Menschen sehr gut kennen. Immer wenn Sie von einer Sache ganz überzeugt sind, erfüllen Sie die damit verbundenen Aufgaben äußerst zuverlässig. Wenn Sie sich einer Aufgabe verschrieben haben, neigen Sie zum Perfektionismus. [...]

Oh, nicht nur die persönliche Wärme. Meist kriege ich erst dann den Mund auf, wenn ich jemanden gut kenne. Das habe ich bislang immer meiner Schüchternheit zugeschrieben.

Wie, ich erfülle Aufgaben nur dann zuverlässig, wenn ich von einer Sache überzeugt bin? Halten die mich für eine Schlampe? Entweder ich mache die Dinge ganz oder gar nicht. Und wenn, dann perfekt. Es sei denn, ich habe einen ganz schlechten Tag erwischt. Das passiert sogar mir, manchmal, selten.

Gut, weiter im Text:

Sie sehen alles aus einer persönlichen Sicht, denn Maßstab sind für Sie Ihre eigenen Ideale. An Ihren Überzeugungen halten Sie leidenschaftlich fest und lassen sich nur durch Menschen, denen Sie sehr nahe sind beeinflussen. Obwohl Ihre inneren Normen und Ideale für sie so grundsätzlich sind, finden Sie es schwierig, darüber zu reden.

Ich sehe alles aus einer persönlichen Sicht? Das hört sich ja an, als ob ich der egozentrierteste Mensch auf der Welt bin. Bin ich aber nicht, ich kenne da jemanden, für den das zutreffender ist. :mrgreen: .

Maßstab für mich sind meine eigenen Ideale? Na, was denn sonst, bitte schön?! Was gibt’s da noch drüber zu reden?

Noch ein wenig weiter im Text? Na gut.

Andererseits greifen Sie immer wieder neue Ideen auf, verstehen komplizierte Zusammenhänge und brauchen langfristige Ziele. Sie interessieren sich für Bücher und Sprachen und wenn Sie endlich Ihr ureigenstes Thema gefunden haben, können Sie genial und überzeugend sein. Dabei werden Sie nicht laut, sondern tiefgründig und ruhig. [...]

Also, ich bin immer tiefgründig und ruhig. Und ein wenig schüchtern, aber das erwähnte ich ja schon. Laut werde ich nur, wenn ich auf 180 bin und eine Stinkwut habe. Ist doch gar nicht so kompliziert dieser Zusammenhang, oder?

Es geht noch weiter im Text, aber für mich ist das schon genug Seelenstrip für heute.

Gemacht hier, via.

Der Wurm drin… und wieder raus April 21, 2008

Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen.
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Irgendwie ist meine Stimmung gerade gnatzig. Nicht richtig schlecht, schlechte Laune habe nur zwei oder drei mal pro Jahr, aber doch bäh genug. 

Um mich herum sind alle krank. Meine Tochter klagt schon seit zwei Wochen über Hals-und Ohrenschmerzen. Klagen ist auch nicht das richtige Wort, sie jammert und hat schlechte Laune, will ständig Eis essen; das gibt’s aber nicht, was zu noch mehr schlechter Laune führt. Und wer darf das ausbaden? Ich.

Essen mag sie nur Suppen und Breiiges, alles andere tut weh beim Schlucken. Nur Eis nicht. Ja, klar. Und wer muss das kochen und mitessen? Ich.

Heute waren wir beim Kinderarzt. Seine Diagnose ging konform mit meiner. Seine Medis wende ich schon seit zwei Wochen an. Also weiter wie bisher, so eine Mittelohrentzündung dauert halt ihre Zeit. Und Salbeibonbons sind lecker und helfen genau so gut wie jedes andere Placebo.

Pünktlich zum Wochenende wird mein Liebster krank. Dicker Hals, dicker Kopf und das elendige Erkältungsgefühl. Seit heute noch leichtes Fieber und Übelkeit dazu. Ein Bild des elendigen Jammers.

Meine liebste Freundin hat Bronchitis und hustet sich das letzte Lungenbläschen kaputt. Spieleabend muss ausfallen. Sie wird diese Woche auf dem Sofa verbringen und eine Weltraumserie gucken.

Nein, es wundert mich nicht, dass ich irgendwie gnatzig bin. Bei so viel Gejammer. Da bekommen sogar meine Edelstahlnerven Lochfraß. So hilft heute Abend nur eines: Hörbuch auf die Ohren und Socken stricken. Zur Auswahl stehen: Slam von Nick Hornby, Mann ohne Land von Kurt Vonnegut und Bare Bones von Kathy Reichs. 

Mit Slam habe ich gestern schon angefangen und es ist wieder einmal ein wunderbar erzähltes Stück Geschichte aus der Gedankenwelt des Mr. Hornby. Ich mag seine Ausdrucksweise. Selbst wenn sein Protagonist die banalsten Dinge zum Ausdruck bringt (Gedanken über das Skaten z.B. finde ich banal, genauso wie ich Skater lächerlich finde, der Klamotten wegen und dieses seltsame Gehabe, dass cool sein soll und zum schlapp lachen ist), klingt das immer authentisch. Und somit hörens-und lesenswert. Zumindest, wenn Mr. Hornby es beschreibt. Schade nur, dass seine Bücher so kurz sind. Nach schlappen sechs Stunden ist das Hörbuch zu Ende. Ich habe noch ca. eine halbe Stunde vor mir. Menno.

Mit einer Stunde und elf Minuten wartet danach Mr. Vonnegut auf mich. Gut, der Mann ist für seine Kurzgeschichten bekannt, da beklage ich mich jetzt auch nicht. Denn immerhin wird dieses Buch von Harry Ro.wohlt gelesen; ein Meister der Vorlesekunst! 

Damit ist dann mein Ausflug in die ins Deutsche übersetze Literatur auch schon vorbei. Wann ich das letzte Mal ein Buch auf deutsch gelesen habe? Keine Ahnung, zumindest fällt es mir spontan nicht ein. Aktuell lese ich “Montmorency on the rocks” von Eleanor Updale. Ist eigentlich ein Jugendbuch, aber was mir in dieser Kategorie schon an guten und lesenswerten Büchern unter gekommen ist, ist beachtlich!

In den letzten zwei Wochen habe ich die erste Staffel der Serie “Heroes” gesehen. Im englischen Original. Ich hätte nie gedacht, dass ich diesen Superhelden Stoff gut finden könnte! (Ausser natürlich X-Men (aber nicht die graphic novel sondern die Filme!). Das liegt aber an den Schauspielern: Patrick Ste.wart, Ian Mc.Kellen, Fam.ke Jens.en und *augenfutter* Hugh Jack.man!) Nun habe ich mit den “Sopranos” angefangen. Da gibt es schon so viele Staffeln, dass es für mehr als zwei Wochen reichen wird. Den Pilotfilm habe ich, aus welcher Schusseligkeit auch immer, auf englisch gesehen… und es noch nicht einmal bemerkt!

Was ich allerdings bemerke, ist, dass ich jetzt wieder gute Laune habe. Fein! :-D

Dann zeige ich euch nun noch mein neues Paar Socken und dann höre ich den Rest von Slam, stricke noch ein wenig und gehe dann ins Bett.

Anleitung gibt es hier und meinen herzlichen Dank dazu.

 

Anstricksel April 19, 2008

Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen.
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Gestern habe ich mir neue Sockenwolle gekauft. Gleich drei verschiedene Knäuel, weil ich mich farblich mal wieder nicht entscheiden konnte. Eine typische Waage eben. :?

Sehr zum Leidwesen meines Waage-Ichs gibt es da draussen auch noch so viele gute Strickblogs! So viele Anregungen und Ideen, da wird mir ja ganz blümerant zu Mute.

Heute morgen fiel meine Entscheidung und dann legte ich los. Hier das Zwischenergebnis:

Wenn ich in diesem Tempo weiter stricke, dann bin ich Montag Abend, spätestens Dienstag Mittag mit den Socken fertig. Dann gibt’s auch ‘ne anständige Verlinkung zur Quelle dieses wunderschönen Musters.

Bisherige Kollateralschäden: Eine Blase am kleinen rechten Finger (ich habe schon lange nicht mehr gestrickt, sonst hätte ich an dieser Stelle noch Hornhaut und dann wäre das nicht passiert) und ein gefühlloser rechter Zeigefinger.

Was soll’s? Weiter geht’s…

Die Kunst des Überlebens im Strassenverkehr April 18, 2008

Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen.
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Ich bin vorhin mit dem Rad in die Stadt gefahren, Dinge erledigen, und mit mehr Wolle zurück gekommen als geplant. Aber immerhin bin ich heil zurück gekommen. Das war schon ein mittelprächtiges Kunststück, denn da draussen laufen heute alle rum, als hätten sie sich ihr Hirn amputieren lassen. Kollektiver brain dead friday! 

Erste Gefahrensituation: Ich will gerade aus fahren, der entgegen kommende Fahrer will links abbiegen. Nimmt mir die Sau doch glatt meine Vorfahrt! Ich unterstelle ihm Mutwilligkeit (wie kann er behaupten, er hätte eine 1,84 cm große Frau auf dem Fahrrad übersehen?) und werfe ihm meinen bösen Blick zu. Den hat er verdient. Wenn ich meinen Kumpel Cyclops dabei gehabt hätte, wäre er jetzt tot!

Zweite Gefahrensituation: Eine Kreuzung weiter möchte ich immer noch gerade aus fahren, auf dem Radweg, versteht sich; ich bin ja schließlich keine Kamikaze/Harakiri Radfahrerin. Die Frau im Auto neben mir will aber rechts abbiegen. Und das tut sie auch! Nur mein lautstarkes Brüllen hält sie von ihrem Vorhaben ab. Ja, Himmel, Arsch und Zwirn, wieso hat die dumme Nuss mich nicht gesehen? Blind oder was?

Nein, die dumme Nuss konnte mich gar nicht sehen! Die hat ihre Autoscheiben so dermassen mit Saugnapfplüschtieren zugepflastert, dass sie tote Winkel in 360 º surrounding area mit sich herum fährt. Da grinsen mich Did.dels und Gar.fields in so kitschiger Breitseite an, dass es weh tut. Die Frontscheibe ziert ein Rahmen aus fluffigen Wackeltierchen, deren Herkunft sich mir entzieht; Heckscheibe dito. Also, ich könnte in solch einem Auto nicht fahren, geschweige denn einparken; da seh’ ich doch gar nichts. Die dumme Nuss aber offensichtlich auch nicht, da legen zahlreiche Blechbeulen Zeugnis für ab.

Diese Saugnapfplüschtier Wagen sollten wegen mangelnder Verkehrstauglichkeit ausser Betrieb genommen werden und deren Fahrerin gleich mit.

Über die zahlreichen Fußgänger, die mir heute vor’s Rad gesprungen sind, weil sie faul oder zu blöd waren sich umzusehen, bevor sie auf die Strasse laufen, rege ich mich jetzt nicht mehr auf. Nein, heute nicht mehr…