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Novemberstimmung November 9, 2009

Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen.
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Dieses Wetter im November könnte mir ja glatt aufs Gemüt schlagen, wenn…

ich nur wach genug werden würde, um überhaupt ein Gemüt zu haben. :roll:

Von einer, die auszog eine Diebin zu werden 2 November 7, 2009

Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen.
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Heute war es nun so weit, ich habe mit dem Spielleiter unserer AD&D Runde meinen Rollencharakter ausgewürfelt. Ich habe euch ja schon berichtet, wie meine kleine Eule™ mich dazu überredet hat, eine Diebin zu spielen, aber nur Diebin reicht mir nicht, ich bin zu Höherem berufen, ich werde eine Bardin. Und mit dem Charisma (18) und meinem „heads to turn & hearts to race“ Aussehen (21) werde ich der Rockstar von Mittelerde werden! Yeah! 8-)

Ah, gestatten… mein Name ist Ælendriel. Ich bin eine Hochelbin und 135 Jahre alt. Auf ein Menschenalter umgerechnet bin ich also siebzehn Jahre alt und noch total grün hinter den Ohren. Viel Weisheit (10) habe ich trotz meiner 135 Jahre noch nicht erreicht, aber das mache ich durch meine Geschicklichkeit (18), Stärke und Intelligenz (jeweils 16) wieder wett. Und mal ehrlich, wer braucht denn schon Weisheit, wenn sie das umwerfend gute Aussehen und die gesunde Arroganz einer Elbin hat? ;-)

Ich stamme aus gutem Hause, wie es so schön heißt. Geld war und ist für mich kein Problem. Ich könnte es auf ehrliche Weise verdienen (was ich auch manchmal tue), da ich von meinen Eltern das Bogen-und Pfeile Bauen gelernt habe. Aber wie schon gesagt, ich fühle mich zu Höherem berufen und das Leben bei meinen Eltern langweilt mich über alle Maßen… ich muss in die Welt hinaus, ich will Rockstar… ähäm Bardin natürlich… werden!

Tja, und was soll ich sagen? Bardin zu sein, Laute zu spielen, Geschichten zu erzählen und eigene Kompositionen vorzutragen ist mir bei meinem Charisma wie in die Wiege gelegt worden. Die Leute lauschen mir gebannt, ich versprühe Feenstaub mit meiner Stimme, sie liegen mir zu Füßen, sie beten mich an. Und wisst ihr was? Das Bardinnendasein ist ja ganz schön, aber mir fehlt da was: Die Herausforderung.

Immerhin bin ich ein grüner Jungspund und ich brauche den Kick. Den Thrill. Den Nervenkitzel. Und da kommt die Dieberei ins Spiel. Warum? Die Antwort ist ganz einfach: Weil ich es kann!

Nicht weil ich es muss. Ich bin auf Diebstähle nicht angewiesen. Ich habe das Bogenhandwerk gelernt, ich kann lesen und schreiben und spreche fließend acht Sprachen (elbisch, gnomisch, halflingish, goblin, hubgoblin, orkish, gnoll und common und ja, angeben kann ich auch gut), ich kann verdammt gut handeln (kein Wunder, bei meinem Aussehen achten meine Opfer eh nicht so sehr auf das was ich sage, sondern.. na ja, ihr wisst schon.

Aber ich kann gut abschätzen. Ich weiß, was Wert hat und was nicht. Das kommt mir beim Stehlen natürlich sehr zu Gute und beim Verkaufen meiner translokalisierten Waren haut mich niemand so leicht aufs Ohr. Ausserdem bin ich schnell. Geschickt im Langfingern und schnell zur Stelle, auch wenn diese aus gegebenem Anlass fix weit weg sein muss. Desweiteren kann ich jagen und gut mit Seilen umgehen. Sollte ich also mal in freier Natur unterwegs sein müssen, werde ich nicht verhungern und sollte ich mich mal abseilen müssen, kann ich sicher sein, dass das Seil auch hält.

Wenn ich auf Wanderschaft bin, trage ich gerne meine magische Lederrüstung. Die schützt mich verdammt gut, ohne mich zu sehr zu behindern oder mich beim Anschleichen und Belauschen zu verraten, denn sie wiegt nur halb so viel wie eine normale Lederrüstung und ist wesentlich haltbarer. Sozusagen das Mithrilhemd unter den Lederrüstungen. Bewaffnet bin ich mit einem magischen Kurzschwert und einem Kurzbogen, für den ich fünfzehn magische Pfeile bei mir trage. Und, ganz Elbin, die ich bin, kann ich Infrarot sehen. Zwar nur auf eine Entfernung von 20 m aber immerhin. Das wird mir bei einem Kampf im Dunkeln sehr zugute kommen. Außerdem bin ich ja Dank meiner Bardenkunst in der Lage, meine Kampfkumpanen mit einem Schlachtgesang in einen Blutrausch zu singen und gleichzeitig unsere Gegner in Angst und Schrecken zu versetzen, dass es eine wahre Pracht ist.

Aufgrund meiner elbischen Fähigkeiten kann ich übrigens auch die Natur eines magischen Gegenstandes ergründen. Im diebischen Ernstfall bedeutet das, dass ich sogar Geheimtüren finden kann, die niemand sonst jemals finden könnte!

- – - – - -

Mir persönlich gefällt dieser Charakter ja verdammt gut. Ich habe so richtig Lust darauf, diese Ælendriel zu spielen! Und ich freue mich schon sehr darauf, wenn es endlich endlich losgehen wird mit dem richtigen Spiel.

Namárië,

eure Schildmaid namens Ælendriel. :-D

Rosenkohl mit Gnocchi in Kürbissoße November 6, 2009

Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen, hardboiled.
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Das Beste am Rosenkohl ist, dass außer mir niemand in der Familie ihn mag. So bleibt einfach mehr für mich übrig. :mrgreen: Muss ja auch mal sein.

Also, ein kleines Rudel Rosenkohl wird geputzt und mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss in wenig Wasser gar gedünstet. Ich hatte noch eine Portion Kürbissoße eingefroren, die ich einfach aufgekocht habe; ein paar Gnocchi in der Pfanne angebraten und schon war ein superlecker Essen fertig.

Rosenkohl+Gnocchi in Kürbissoße

Für die Kürbissoße, die übrigens auch prima zu Nudeln passt, vierteilt ihr einen Hokkaido Kürbis, entkernt ihn und schneidet ihn dann in kleine Stücke. Eine Zwiebel, zwei Knoblauchzehen und eine Möhre klein hacken. Die Zwiebel wird in Olivenöl angeschwitzt. An Gewürzen kommen Oregano, ein Lorbeerblatt, ein wenig Rosmarin, Schabzigerklee, Basilikum, Salz und Pfeffer dazu. Das Gemüse dazu geben und mit Wasser aufgießen, bis alles bedeckt ist. Zum Kochen bringen und 20 min vor sich hin köcheln lassen. Dann das Lorbeerblatt entfernen, die Soße pürieren und mit Salz und Balsamico Essig abschmecken. Ein wenig Tomatenmark einrühren und fertig ist die außerordentlich leckere Soße.

Tomate und Kürbis passen übrigens geschmacklich sehr gut zueinander. Mit Tomatenmark bringe ich eine Soße oder Suppe optisch ein wenig auf Vordermann, oder korrigiere die Konsistenz, falls mir mal eine Soße zu flüssig geraten sein sollte.

Rückwärtsgeschichte, Teil XXXXIX November 5, 2009

Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen.
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Einen schönen schwarzen Abend wünsche ich euch allen.

Heute dürft ihr euch überlegen, weshalb eine Frau wegen eines Turniers in der Nähe einer Brücke sterben musste.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Raten.

Edit: Hätte die Frau den Rat ihrer Freundin nicht angenommen, wäre sie vielleicht noch am Leben.

Gute-Laune-Musik zum Donnerstag November 5, 2009

Posted by Schildmaid in Flimmern und Rauschen, Gemischtwarenladen.
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Es ist Donnerstag und das Wochenende steckt in den Startlöchern. Eine prima Gelegenheit für ein wenig Gute-Laune-Musik.

Ich mag ja Videos, in denen kleine Geschichten erzählt werden. Die finde ich wesentlich unterhaltsamer als dieses egomanische Draufhalten der Kamera auf Gesicht und andere Körperteile. Ne, Frau MaDonna, Sie wissen schon, wen ich meine?

Und? Wie steht es nun um eure gute Laune? :-D

Blueberry Pie November 3, 2009

Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen, hardboiled.
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Blueberry Pie

Blaubeerkuchen in allen Variationen lässt das Herz meiner Tochter höher schlagen und deshalb gibt es zum Geburtstag dieses Jahr blueberry pie nach einem Rezept Marke Eigenbau.

Für den Tortenboden nehme ich das Grundrezept wie ich es bei meiner Mom gelernt habe:

Eine Tasse Zucker, ein Päckchen Vanillezucker und  Saft einer Zitrone wird mit einer halben Tasse Öl verrührt. (Meine Mom gibt noch vier Eier dazu, aber das tut nicht Not, die können getrost weggelassen werden.) Zweieinhalb Tassen Mehl werden mit zwei Teelöffeln Backpulver und einem Teelöffel Natron vermischt und in den Teig eingerührt. Ab und zu einen Schuß Sojamilch dazu rühren, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Diesen in eine gefettete Backform füllen und mit Obst eurer Wahl belegen.

Bei mir war das heute also Blaubeere. Und damit es so richtig pie-mässig zur Sache geht, habe ich eine Sojajoghurt Creme darüber gegeben. Einfach einen großen Becher Sojajoghurt mit zwei Esslöffeln Zucker, einem Päckchen Vanillezucker und einem Päckchen Vanillesoßenpulver verrühren und über dem Kuchenteig verteilen. Das Ganze kommt für eine Stunde bei Gas Stufe 4 in den Ofen und ist fertig wenn der Kuchenrand sich von der Form zu lösen beginnt.

Dazu passt dann ganz prima eine Kugel Vanilleeis und dieser hübsche Ohrwurm:

dreistöckig November 3, 2009

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Ich habe es ja nicht so mit dem weihnachtlichen Dekokram. Mir reichen ein paar Kerzen und Teelichter strategisch geschickt verteilt und zu Weihnachten ein kleines Bäumchen, das mit Kugeln und echten Kerzen geschmückt wird. Das reicht. Mehr muss ich nicht haben.

Wenn da nur nicht dieser Kindertraum von einer Weihnachtspyramide wäre. Solch ein Ding, das einfach nur ein überdimensionierter Kerzenhalter ist, mit Flügeln dran. Und sich dreht. Und dabei so hübsche Lichtmuster an die Wände und die Zimmerdecke zaubert. Hach ja, so ein Ding fehlte mir.

Wie der Zufall es so wollte, führte mich mein Weg an einem kleinen Trödellädchen vorbei. Und aus dem Schaufenster winkte sie mir entgegen, und rief mir zu: „Nimm mich mit!“

Pyramidal

Na ja, und für schlappe sieben Euro ließ ich mich nicht lange bitten, ist ja klar, ne? Meine Tochter ist jedenfalls restlos begeistert, dass wir jetzt eine Pyramide haben. Ah, also ist es nicht nur mein Kindertraum. ;-) Und so hat hier gerade niemand was dagegen, dass der eigentliche Weihnachtsschmuck schon im November die Stube illuminiert. Es wird halt schon früh dunkel, da müssen rechtzeitig die Kerzen angezündelt werden.

Aber so richtig lang hinschlagen könnte ich ja, als ich gesehen habe, was diese Weihnachtsbiester als Neupreis für sich in Anspruch nehmen! Das günstigste geht bei 30€ los und steigert sich bis 100€, um dann um die absolute Krönung bei 1600 und ein paar Zerquetschten zu erreichen. Wer, bitte schön, ist denn Willens, tausendsechshundertschlachmichtot Euro für Weihnachtsschnick zu bezahlen? Ich versteh die Welt nicht mehr.

Igel November 2, 2009

Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen.
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Als meine Tochter noch klein war, so zwei Jahre alt, hatte sie eine Lieblingsjacke. Diese Jacke war am unteren Rand mit Igeln bedruckt und auf dem Rücken war ein großer Igel aufgedruckt. Sie liebte diese Jacke so dermaßen heiß und innig, dass sie ihr sogar einen Namen gab: „IgelbunteJacke“.

Und wehe IgelbunteJacke musste mal in die Wäsche! Da hat das Kind sich einfach geweigert, eine andere Jacke anzuziehen oder überhaupt aus dem Haus zu gehen.

Ihr glaubt es nicht, was das für ein Drama war, als der Frühling kam und IgelbunteJacke nicht mehr angezogen werden konnte! Und das Drama erst, als der Herbst kam und IgelbunteJacke nicht mehr passte, weil das Kind gewachsen war. Schlimmschlimmschlimm, als die Jacke nur noch dem Teddy passte und nicht mehr ihr. Klamotten können wahrlich Kindheitstraumata auslösen.

Mittwoch wird sie nun zwölf Jahre alt und hört diese Geschichte immer wieder gerne, wie sie mit IgelbunteJacke an vor dem großen Spiegel stand und voller Stolz sagte: „Mona nied aus!“ Das heißt übersetzt: Mona sieht niedlich aus. Die drei-Wort-Sätze einer Zweijährigen halt.

Für eine neue IgelbunteJacke ist sie nun zu alt, aber für ein Paar Igel-Hausschuhe wird sie nie zu alt sein!

Igel

Sie wird kreischen vor Begeisterung und sie wird sie wahrscheinlich nie wieder ausziehen wollen. Da bin ich mir sicher. :-D

beruhigende Eulengeräusche November 1, 2009

Posted by Schildmaid in Flimmern und Rauschen, Gemischtwarenladen.
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Ja, seit einer Stunde ist es nun November und das ist doch ein perfektes timing, um den Monat mit Puscheligkeit und beruhigenden Eulengeräuschen zu beginnen. °v°

Falls sich jemand fragt: Ja, ich sitze gerne abends noch mal eine Runde in der Küche und höre den Eulen zu. Es gibt für mich einfach keinen schöneren Ohrwurm, um den Tag zu beenden und gut einzuschlafen.

Ein schaurig schönes… Oktober 31, 2009

Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen.
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…Halloween wünschen euch die Eule™ und ich.

Halloween

Und während die kleine Eule™ weiterhin ihr Schauerei bewundert, stricke ich mal die nächsten Filzschuhe fertig.

Eine schönes Wochenende euch allen.