Endlich Ferien! Juni 24, 2009
Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen.Tags: Ferien, macht es gut, Urlaub
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Wie immer vor den Ferien fühle ich mich wie ausgebrannt, müde und lustlos. Schreiben und kommentieren ging schon gar nicht mehr; ihr habt es ja gemerkt, wie ruhig es hier im Blog geworden ist.
Nun, für die nächsten zwei Wochen wird es auch so ruhig bleiben, da ich mit meiner kleinen selbstgebastelten Familie an die Nordsee fahren werde und mir ganz viel pollenarme Luft um die Nase wehen lassen werde. Allein das wird schon Erholung genug sein. Und wenn uns dieses Jahr die ollen Stürme mal in Ruhe lassen könnten, dann könnte das ein prächtiger Urlaub werden
Ich freue mich jedenfalls, dass es bald losgeht. Juppiduh! Und jetzt pack ich mal weiter.
Gnadenloses Leben Juni 16, 2009
Posted by Schildmaid in EuleTM, Gemischtwarenladen.Tags: EuleTM, Puscheligkeit
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Ja, manchmal ist das Leben einfach gnadenlos und die Natur ist hart und ungerecht. Was eben noch hoffnungsvoll in der Hecke tschilpte, kann in kurzer Zeit schon tot sein, weil die Eltern sich in den Schlund einer Katze gestürzt haben. Oder so.
Und dann hocken sie da, die kleinen Rotkelchenküken und fiepen vor Hunger. Es ist herzzerreissend. Das können weder die EuleTM , noch ich und auch NochneEule mit anhören. Der Plan ist denkbar einfach: NochneEule guckt grimmig und verscheucht die Katzen, während EuleTM die kleinen Rotkelchen mit Bücherwürmern füttert, damit sie groß und schlau werden.
Hach, und wieder wurde hier erfolgreich die Puscheligkeit gerettet und verteidigt!
Ist ja auch kein Wunder, wenn Eulen im Spiel sind.
Puschelpower Juni 11, 2009
Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen.Tags: Puscheligkeit
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Rauchfreie Zone, Tag drei Juni 11, 2009
Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen.7 comments
Holla die Waldfee, so ein Nikotinentzug ist ja auch am dritten Tag echt der Hammer!
Es fängt schon morgens um fünf Uhr an: Ein Teil meines Hirnes wird wach und will unbedingt spielen, während der Rest des Hirnes und die Muskeln einfach nur weiter schlafen wollen. Es bietet sich ungefähr folgendes Schauspiel:
Waches Hirn: “Hier, ich, ich!!! Ich habe eine ganz tolle Idee!” und schnipst ganz aufgeregt mit den Fingern. Müdes Hirn: “Ey Hirn, halts Maul, ich will schlafen!” Waches Hirn: “Aber die Idee ist wirklich ganz toll!” Muskeln: “Lasst uns bloß hier liegen, ohne uns schafft ihr es noch.” etc… Und so geht das weiter, bis um halb sieben der Wecker klingelt.
Der Vormittag ist dementsprechend zäh und müde und mit Routine angefüllt, die ich auch mit fehlender Konzentration hinkriege. Dazwischen kommen immer wieder Gedankenfetzen auf wie Seifenblasen, sie zerplatzen auch genau so schnell, sorgen aber für eine Erheiterung und spontane hysterische Giggelanfälle, so dass ich mir vorkomme als sei ich auf Drogen. Nicht zu fassen, so was.
Die von mir zuvor so gefürchteten Jibber auf eine Zigarette kommen natürlich auch mal vorbei. Heute genau drei mal. Gestern etwas häufiger. Und wieder kann ich mich nur wundern: Diese Jibber benehmen sich wie Weicheier; kaum denke ich an den einen oder anderen prima Ohrwurm, ist der Bann des Schmachtes auf eine Zigarette auch schon weg. Manchmal denke ich auch nur an den fiesen Geschmack der Letzten und das reicht dann schon. Manchmal denke ich einfach nur: “Jetzt Eine rauchen? Woah, hab ich ein Glück, dass ich das nicht mehr muss!”
Fazit nach drei Tagen Nikotinentzug:
- Auf Grund von massiv guter Laune bin ich schlicht und ergreifend nicht zurechnungsfähig.
- Auf Grund des akuten Schlafmangels bin ich eingeschränkt zurechnungsfähig. Oder auch nicht.
- Der Entzug von Nikotin sorgt im Körper offensichtlich für einen erhöhten Endorphinpegel.
- Der fiese Raucherhusten ist nach drei Tagen schon erheblich weniger geworden! Ich hätte ja mit allem möglichen gerechnet, aber damit echt nicht. Nicht schon am dritten Tag.
- Belohnungen im Sinne von Erfolgserlebnissen kommen ergo offensichtlich recht fix.
- Hätte mir mal jemand schon viel eher sagen können, dass diese Nummer mit dem Rauchen aufzuhören so viel Spaß machen kann?
Ihr seht, es geht mir gut. Es geht mir so gut, dass sich die Balken biegen.
Ab sofort: Rauchfreie Zone hier! Juni 9, 2009
Posted by Schildmaid in Gemischtwarenladen.Tags: Rauchfreie Zone
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Ja, ihr habt richtig gelesen, ich habe heute nachmittag beschlossen, ab sofort eine Nichtraucherin zu sein. Und das kam so:
Mein Liebster kam letzte Woche aus dem Büro nach Hause und verkündete mir, dass er schon den ganzen Tag keine Zigarette geraucht habe und auch nicht gedenken würde, das jemals wieder zu tun!
Das hat mich erst einmal völlig sprachlos gemacht, weil es mich kalt erwischte. Er hätte ja auch mal darüber reden können, anstatt einfach so diese Bombe platzen zu lassen, ne? Und was erwartet er denn jetzt? Das ich auch aufhöre? Dazu habe ich doch gar keine Lust, also irgendwann schon. Doch, ganz bestimmt! Irgendwann. Aber nicht jetzt. Und überhaupt… wenn, dann möchte ich, dass es meine Entscheidung ist. Ich will mir da keinen Zeitpunkt vorsetzen lassen. So.
Ich war etwas angefressen, ja, das gebe ich zu. Und ich reagierte, wie jede Raucherin auf dieses Thema reagiert: Erst mal eine rauchen.
Und dann meldete sich das schlechte Gewissen: Ich weiß nämlich aus eigener Erfahrung, wie schwer und beschissen es ist, mit dem Rauchen aufzuhören, während der Partner völlig ungehemmt weiter raucht. Es ist grauenvoll! Ich habe es erlebt, als ich mit meiner Tochter schwanger war und wirklich mit dem Rauchen aufhören musste und wollte , während mein damaliger Mann einfach weiter geraucht hat, als wäre nichts gewesen und als hätte sich nichts geändert. Woah, war ich damals sauer auf ihn! Aber auch meine Wutanfälle haben ihn nicht zur Einsicht bringen können, was mich nur noch wütender gemacht hat.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe ein schlechtes Gewissen, wenn ich weiter rauche während mein Liebster nicht mehr rauchen will, weil ich ihn passiv zum Rauchen zwinge. Und ich möchte, dass mein Liebster wirklich niemals so sauer auf mich sein wird, dass ich weiter rauche, wie ich es damals auf meinen Mann war.
Zwischen diesen beiden Gründen schwankte ich eine Woche lang hin und her. Und während ich so schwankte fiel mir immer häufiger auf, wie beschissen diese Zigaretten eigentlich doch schmecken. Was tue ich mir da eigentlich an? Ich meine, darüber, dass Zigaretten pures Gift sind, brauchen wir ja nicht zu reden, das wissen wir ja alle. Aber dass sie auch so dermaßen beschissen schmecken, ist mir in der vergangenen Woche so richtig zu Bewusstsein gekommen. Weil ich nämlich einfach mal drauf geachtet habe. Und nicht wie sonst üblich, einfach eine Zigarette so nebenbei rauche, ohne sie eigentlich zu bemerken.
Apropos bemerken: Um drei Uhr heute Nachmittag habe ich meine letzte Zigarette geraucht. Jetzt ist es Mitternacht. Das sind neun Stunden “ohne”. Und mir geht es prima!
Aber ich muss jetzt ins Bett, morgen klingelt der Wecker und das Leben steht vor der Tür. Falls es euch interessiert, schreibe ich weiter, wie es in der Rauchfreien Zone so voran geht. Falls nicht, kann es sein, dass ich es dennoch tun werde. Einfach um mich abzulenken, wenn es nötig sein sollte.


